Giftige Kleidung

Der Greenpeace-Bericht „Giftige Garne“
Nach und nach, leider immer erst im Nachhinein, gelangen Fakten in die Öffentlichkeit – aber wenigstens drängen sie uns einen Diskurs auf, zwingen uns zum darüber reden. Wie beispielsweise der in den letzten Tagen veröffentlichte Bericht von Greenpeace „Giftige Garne“ darüber aufklärt, „wie Modemarken Konsumenten zu unfreiwilligen Komplizen bei der weltweiten Wasserverschmutzung machen“. Und nicht nur das, jeder der Markenklamotten getragen hat (und sei es nur in den vom Branding hirngewaschen Jugendjahren gewesen) muss sich nun fragen wie viel der giftigen Stoffe der eigene Körper aufgenommen hat.
Bei aller Aufregung (die ich selbst nicht nachvollziehen kann: Von der Giftigkeit der genannten Stoffe weiss man schliesslich nicht erst heute) muss man es allerdings auf das Essentielle herunterbrechen: Die Menschheit als Ganzes hat die kritische Masse noch nicht erreicht, um den Gedanken der Nachhaltigkeit (sei es ökologisch oder ökonomisch oder sozial) zu verstehen.

Ich versuche mit KLON nach bestem Wissen und Gewissen meinen Glauben an das Prinzip der Nachhaltigkeit nach meinen Möglichkeiten umzusetzen: Ich achte sowohl bei den Textilien als auch bei den Verbrauchsmaterialien darauf, nur als ökologisch zertifzierte zu verwenden. Ich achte bei meinen Geschäftsbeziehungen darauf, möglichst lokal, eng verbunden und für beide Seiten dauerhaft wirtschaftlich fair zu handeln – von der Welt erwarte ich schliesslich das Gleiche für mich.

Der Greenpeace-Bericht „Giftige Garne“ PDFIcon5

 

Eine weitere Veröffentlichung von Greenpeace möchte ich dem interessierten Leser ebenfalls nahelegen: Ein kurzer Überblick über verschiedene Öko-Zertifizierungen und ihre Bedeutungen – selbst H&M und Konsorten bieten mittlerweile „Öko-Ware“ an, aber bei genauem – und vor allem informierten – Hinsehen ist Öko eben nicht gleich Öko.

Ratgeber von Greenpeace zu Öko-Zertifizierungen im Textilbereich PDFIcon5

 

 

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